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Leitthemen

InnoIntegral will die Bergischen Unternehmen in der Produktentwicklung ganzheitlich stärken. Dies geschieht durch die Einbindung neuester Technologien, Design, Ergonomie und das Engineering (Integrale Produktentwicklung).

In drei Leitthemenbereichen der integralen Produktentwicklung erarbeiten Unternehmen, Wissenschaftler und Experten gemeinsam Leitbilder, Methoden und Verfahren der Innovationsforcierung für die Region:

  • Design- und Funktionsexzellenz als regionale Wettbewerbsstrategie       
    Produkte mit einer optimalen Funktion und Wertanmutung auszustatten ist ein hohes Ziel der Gestaltung und ermöglicht eine positive Differenzierung im Wettbewerb. Personen verschiedener Zielgruppen beurteilen die Ästhetik und Funktionseignung eines Produktes oft sehr unterschiedlich. Hier müssen verlässliche Parameter für eine objektive zielgruppenspezifische Auslegung der Produkteigenschaften erarbeitet werden. Eng damit verknüpft ist im Rahmen der integralen Produktentwicklung (PE) die Integration der Ergonomie. Auch hier steht der Nutzer als Repräsentant der Zielgruppe im Vordergrund. Es geht nicht darum, gebrauchsfunktionale Optimierung in dem Sinne zu verstehen, als dass jeder das betreffende Produkt gleich gut nutzen kann, sondern die festgestellte Zielgruppe sollte das Produkt optimal verstehen und handhaben, also mit angemessenen Beanspruchungen nutzen können.        

  • Produktentwicklung im Kontext des demographischen Wandels               
    Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Produktfunktionalität und das Produktdesign unter Berücksichtigung der Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft. So sind Produktgruppen speziell unter dem Aspekt der Akzeptanz und Gebrauchstauglichkeit in Hinblick auf die Nutzung durch ältere Menschen zu untersuchen und weiter zu entwickeln. Die Produktgestaltung muss sich möglichst umfassend in den Produktnutzer einfühlen können. Die Eigenschaften des Anwenders, seine Anlagen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, seine Motivation und Disposition sind im Prozess der integralen Produktentwicklung zu berücksichtigen. Hierbei geht es auch um die Beachtung des Leistungswandels im Alter. Von welchen sensorischen und motorischen Voraussetzungen der Produkthandhabung kann ausgegangen werden? Welche kognitiven Fähigkeiten sind zur Bewältigung informatorischer Belastungen durch die Produktnutzung notwendig? Welche physischen Belastungen und Beanspruchungen entstehen durch die Produktnutzung?             

  • Wettbewerbsvorteile in der Produktentwicklung - Marktpotenziale einer umweltsensiblen Gesellschaft    
    Selbstverständlich müssen in Prozessen der integralen Produktentwicklung auch ökologische Aspekte integriert werden. Hierbei geht es nicht nur um die Situation der Produktnutzung selbst, sondern um den gesamten Produktlebenszyklus. Das bedeutet, dass schon in der Produktentwicklung die Materialwahl, die Produktion, die Nutzung, die Fragen des Produktservices bis hin zum Recycling ökologisch sensibel berücksichtigt werden (Life-Circle-Engineering).
  • Design- u. Funktionsexzellenz; Demographischer Wandel; Umweltsensible Gesellschaft

Alle diese Fragen werden im Rahmen konkreter F&E-Projekte gestellt und in Lösungsvorschläge überführt, um bessere Produkte zu gestalten. Dabei werden sowohl in betriebsindividuellen Coachings als auch in Intensivberatungen gezielte Innovationsimpulse gegeben sowie Entwicklungskooperationen für konkrete Produktentwicklungen mit Projektpartnerunternehmen entwickelt werden. Alle Unternehmen der Region sind eingeladen, diese Angebote des Projekts zu nutzen.

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